Archiv für das Tag 'NPO'

Mrz 02 2010

Ehrenamt im Wandel und die Faszination der Mund-zu-Mund-Werbung

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Allgemein,Social Media

Ehrenamt im Wandel

Worin liegen eigentlich die Unterschiede zwischen gewinnorientierten Unternehmen und den sogenannten Non Profit Organisationen? Und wie kann sich das auf die Kommunikation einer NPO nach innen oder außen auswirken? Antworten auf Fragen wie diese ermöglichen einen Blick auf die eigenen Firmenstrukturen und gegebenenfalls geben sie Inspiration bezüglich des persönlichen unternehmerischen Kommunikationsverhaltens. Denn obgleich sich gewinnorientierte oder gemeinnützige Organisationen zunächst in vielerlei Hinsicht unterscheiden, so haben sie das gemeinsame Anliegen, den eigenen Stellenwert (Marktwert) möglichst positiv darzustellen und damit die dahinter liegende Absicht, einen Handlungsreiz auszulösen.

Daher wollen wir in verschiedenen Artikeln einmal einen Blick auf die Strukturen von Non Profit- und Non Government Organisationen werfen und versuchen, einen Bezug zum Wirtschaftsleben herzustellen.

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Jan 22 2010

Zeichen der Zeit – Echtzeitkommunikation für NPOs?

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Inhalte teilen und vermitteln

In der 13. Runde der NPO-Blogparade setzt sich David Röthler mit den Chancen und den Tools der sogenannten Echtzeitkommunikation auseinander. Eines der als vorteilig zu wertenden Argumente für synchrone Live-Kommunikation ist, nach Röthlers Ansicht, die Spontanität und die Dynamik, welche aufgrund der zeitgleichen Übertragung von Bild und Ton erreicht werden können. Als Einsatzmöglichlichkeiten erwähnt der Autor von das Blog politik.netzkompetenz.at z. B. internationale Vernetzungen und Zusammenarbeit oder auch das Livestreaming von Videokonferenzen. In diesem Zusammenhang fragt Röthler nach weiteren Szenarien, in welchen der Einsatz von Echtzeitkommunikation (Skype, Chats, Etherpad, Google Wave etc.) für Non-Profit-Organisationen Sinn macht?

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Dez 23 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXII – “Wer immer meinen Sohn findet… “

Leben geben...

“Wer immer meinen Sohn findet, den bitte ich, um meinetwillen für ihn zu sorgen.”
Dieser Satz war auf einem Schild zu lesen, weches der ca. fünfjährige José um den Hals trug als ihn der britische Journalist John Langdon-Davies kennenlernt.

Dies geschah im spanischen Bürgerkrieg also in der Zeit von 1936 bis 1939 als die demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens mit den Pustschisten unter General Franco kriegerische Auseinandersetzungen führte. Franco und seine Anhänger gewannen den blutigen Streit und es begann die Zeit der Diktatur, der sogenannte Franquismus, welcher das Land bis 1975 lähmte.

Doch zurück zu unserer kleinen aber bedeutenden Begegnung. Langdon-Davies beschließt über seine Berichterstattung über den Verlauf des Krieges hinaus zu gehen und sich aktiv für die Nöte der am ärgsten betroffenen Opfer einzusetzen: Den Kindern. Die Idee des gebürtigen Briten war, dass die Einwohner Englands Patenschaften für jeweils ein Kind übernehmen konnten. So wurde im April 1937 in London die “Foster Parent’s Scheme for Children in Spain” gegründet, was gleichsam der Grundstein für die heute international tätige Hilfsorganisation Plan International gewesen ist.
Von nun an nimmt die Geschichte ihren Lauf. Im zweiten Weltkrieg kümmert sich Plan verstärkt um jüdische Kinder, welche auf der Flucht vor den Nationalsozialisten ihre Eltern verloren hatten.
In den folgenden Jahren wächst die Organisation und damit ihre Aufageben erheblich. Plan International ist über die Zeit ein internationaler Hilfeverein geworden. Und obwohl schon 1952 ein Büro in München eröffnet worden ist, so wird doch erst im Jahr 1989 mit der Bezeichung Plan International Deutschland e.V. eine ständige Koordinationsstelle in der BRD eingerichtet. In diesem Jahr also darf Plan Deutschland auf sein 20jähriges Bestehen zurückblicken. Und zu Recht dürfen die Mitarbeiter stolz auf ihre Tätigkeit sein. So werden alleine von dem deutschen Büro aus 280.000 Kinderpatenschaften betreut und mehr als 2 Millionen Menschen über die eigene Kommunikation angesprochen.

Apopros Kommunikation: Auch Plan Deutschland hat einen Onlineadventskalender. Dieser ist entsprechend den programmatischen Schwerpunkten der Kinderhilfsorganisation ausgerichtet. Hinter der Türchen verstecken sich Erlebnisberichte, welche Paten bei der Zusammenkunft mit ihren Kindern erfahren durften, Ausstellungsverweise die den Bezug zu der Arbeit von Plan International aufzeigen, E-Cards oder Veranstaltungshinweise welche die Regionalgruppen des Vereins auf die Beine stellen.
Somit ist immer gewährleistet, dass der Bezug zu den Absichten der Organisation hergestellt ist und dass eine direkte Identifikation mit dem potentiellen Paten zu “seinem” Kind aufgebaut werden kann. Darüber hinaus werden ebenso kleien Gewinne verlost, womit der Sympathiewert gesteigert wird.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender von Plan Deutschland viele Besucher, welchen das Anliegen, die Not der Schwächsten einer Gesellschaft zu lindern gemein ist.

Bildquelle: © Gizmo/ PIXELIO

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Okt 20 2009

Die Frage wird mit einem uneingeschränkten “es kommt darauf an” beantwortet!

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Es kommt darauf an ...

Es kommt darauf an ...

In der 11. Runde der NPO-Blogparade durften die PR>Indianer die Frage an die Runde stellen, welche da lautete: Ist es ebenso kleinen (lokalen/regionalen) NPOs möglich, Partnerschaften in Form des Soziosponsorings einzugehen oder ist dies eher eine Sponsoringart, welche den großen NPOs vorbehalten ist?

Hintergedanke dieser Frage war die Überlegung, dass es bei zunehmender Spezialisierung innerhalb der Unternehmenskommunikation ebenfalls die Corporate Social Responsibility (CSR) miteinbezogen werden und daher auch eine Berücksichtigung kleinerer NPOs in Betracht gezogen werden könnte (Nischenkommunikation).

Christian Henner-Fehr (Das Kulturmanagement Blog) transferiert die Fragestellung in den Bereich der Kultur, in welcher durchaus eine vergleichbare Problemlage existiert. Er führt an, dass z. B. die Wiener Staatsoper, als international gewichtiges Konzerthaus, die  Gewinnung von (dauerhaften) Sponsoren leichter vollziehen kann als eine kleine, freie Bühne oder ein Kammerorchester. Als Grund führt Henner-Fehr die ungleich höhere Reputation der weltweit bekannten Oper an.

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Sep 15 2009

Das Sozialsponsoring – Der Dialog mit dem Partner. Eine Möglichkeit für kleine NPOs?

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Sponsor und wie gewinne ich sie?

Sponsor und wie gewinne ich sie?

Das Sozialsponsoring oder auch Soziosponsoring ist eine weitere Möglichkeit für Non-Profit-Organisationen an Mittel zu gelangen. Gerade in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind Strategien gefragt, welche Empfänger und Geber von Leistungen auf eine andere, eine partnerschaftliche Ebene stellen.

Dabei spielt im Unterschied zu den anderen Sponsoringarten der Gedanke des Förderns eine gewichtigere Rolle. Während das reine Sponsoring in der Art der Kommunikation eher einer Einbahnstraße gleicht – es werden ausschließlich externe Kommunikationsziele verfolgt –, so bietet das Soziosponsoring die Möglichkeit der direkten Beeinflussung der Unternehmenskultur. Die aus dem Ökosponsoring übertragene Definition von Bruhn verdeutlicht dies: „[...] die Verbesserung der Aufgabenerfüllung im sozialen Bereich durch die Bereitstellung von Geld-/Sachmitteln durch Unternehmen, die damit auch (direkt oder indirekt) Wirkungen für ihre Unternehmenskultur und -kommunikation erzielen wollen.“

Die in diesem Zusammenhang gestellte Frage lautet:

Ist es ebenso kleinen (lokalen/regionalen) NPOs möglich, Partnerschaften in Formen des Soziosponsorings einzugehen oder ist dies eher eine Sponsoringform, welche den großen NPOs vorbehalten ist? Wenn ja, gibt es entsprechende Beispiele aus der Praxis und wie könnte die Ansprache/eine erste Kontaktaufnahme an den potentiellen (lokalen) Sponsoringpartner gestaltet werden?

Zum besseren Verständnis vorher noch einige Überlegungen zum Sozialsponsoring:

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Aug 04 2009

Lasst uns aktiv werden – Die 10. Runde der NPO-Blogparade

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Eine kleine Spende bitte.

Eine kleine Spende bitte.

Redcross Sociologist-Blogger Gerald Czech eröffnete die 10. Runde der NPO-Blogparade. Czech geht der Frage nach, inwieweit es Sinn machen kann, Jugendliche (“junges Publikum”) durch die großen NPOs anzusprechen, um diese dann für die Interessenlage der Organisation zu gewinnen und im Weiteren zu aktiven Spendern werden zu lassen.
Hintergrund der Überlegung ist, dass gerade bei den großen Organisationen, durch die sogenannte Panelsterblichkeit (=Drop-out-Rate; Verringerung der Zahl der Teilnehmer eines Panels durch Tod, Haushaltsauflösung, Geschäftsschließung, aber auch aus sonstigen Gründen [nachlassendes Interesse, zeitliche Verhinderung etc.]) die Zahl der aktiven Spender abnimmt. Weiter benennt Gerald Czech das zurückgehende Spendenaufkommen durch die älteren (bildungsfernen) Generationen, da gerade diese in ökonomisch schwierigen Zeiten über wenige bis keine finanziellen Reserven verfügen und somit ihr soziales Engagement zurückfahren.

Um einen Einstieg in das Thema zu finden, empfand ich es zunächst als hilfreich, …

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Jun 26 2009

eLearning für Senioren – Die 9. Runde der NPO-Blogparade

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

eLearning - Praxis und Realität

Digitale Lesestunde

In der 9. Runde der NPO-Blogparade stellt Herbert Schmidt keine Frage.
Vielmehr möchte er Anregungen haben. Anregungen zu einem Thema, welches sicherlich in der gemeinen Welt der Onlinenachrichten, des Twitterns und des Web 2.0 weniger Beachtung findet.
Es geht um das vernachlässigte Thema des eLearnings von Senioren für Senioren. Der Diplom Ingenieur selbst ist Jahrgang 1937 und bei Betrachtung seines Webauftrittes gewinnt man schnell den Eindruck, dass Schmidt keineswegs daran denkt, sich von den Entwicklungen des Zeitgeschehens abhängen zu lassen.
Im Gegenteil: Seine Website (wuedesidn.de) enthält hochinteressante Themen, die gerade auch für jüngere Generationen von großem Wert sind und ganz nebenbei gibt er Tipps für Software und Social Media Tools.

Warum diese etwas langatmige Einleitung?

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Apr 22 2009

Marketingstrategie bei NPOs? – Wo bitte geht es hier zur Zielvorgabe?

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Copyright: Gerd Altmann/pixelio.de

Günter Bressau stellt in der siebten Runde der NPO-Blogparade die Frage nach der/einer eigenen Marketingstrategie für Nonprofit-Organisationen.

In seinem Beitrag arbeitet er u. a. die Unterschiede zwischen gewinnorientierten Unternehmen und dem Nonprofit-Bereich heraus. Eine der folgerichtigen Konsequenzen ist, dass viele NPOs noch viel zu verhalten auf die Möglichkeiten des Web 2.0 reagieren, während die Wirtschaftsunternehmen sich in diesem Feld zunehmend erfolgreich betätigen. Offensichtlich scheinen neben der mangelnden Transparenz der meisten NPOs (oder ist es eher eine vermeintliche Angst, das eigene betriebliche Verständnis nach außen zu transportieren?) auch die häufig undurchsichtigen Strukturen der vielfältigen Organisationen die Gründe zu sein, die den Gang über die Neuen Medien zur eigenen Zielgruppe hinderlich erscheinen lassen.

Weitere Schlussfolgerung: Homogenität, Ziele, Zielgruppen, Stärken, Schwächen wie auch besondere Merkmale der Nonprofit-Organisationen sollten herausgearbeitet und stimmig sein, bevor man sich im Web. 2.0 vernetzt und seine Kampagnen mit den Mitteln des Projektmanagements auch umsetzt.
Somit wird deutlich und es weisen auch eine Vielzahl der bis dato geposteten Beiträge darauf hin, dass die alleinige, glücklichmachende Marketingstrategie, die für alle NPOs gleichermaßen erfolgreich zum Tragen kommen kann (derzeit) nicht existiert. Wohl aber ist der Blick auf Wirtschaftsunternehmen, unter dem Aspekt des Lernens sicherlich ein Empfehlenswerter, derzeit möglicherweise auch der einzige Ansatz, seine Ziele und Vorhaben über die Neuen Medien zu vermitteln.

Doch wo bitte geht es hier zur Zielvorgabe?

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Feb 14 2009

Die Stärke des Web 2.0 oder Fundraising mal anders

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Öffentlichkeit

Während sich Kulturschaffende bemühen, die richtige Ansprache und die für sie geeigneten Techniken zu finden, um Kunden und Sponsoren dauerhaft zu binden, ist das Social Web offenbar schon etwas weiter.
Das Beispiel von SocialBlogger zeigt auf beeindruckende Weise, wie man die neuen Medien nutzen und damit aus dem kleinen lokalen Bereich der öffentlichen Wahrnehmung das Interesse der großen weiten Welt auf sich oder ein Projekt lenken kann.
Ole Seidenberg begann schon im Januar des Jahres die Aktion Uwe ins Leben zu rufen. Er berichtet über seine Bekanntschaft mit dem obdachlosen Hamburger und ruft kurzerhand zur Mithilfe über seinen Blog auf.
Zugegeben, das Mittel der Veröffentlichung funktioniert nur so weit, wie die entsprechende Vernetzung des jeweiligen Blogs und anderer Onlineaktivitäten fortgeschritten ist. In diesem Fall konnten jedoch schon ein paar Spenden gesammelt werden und selbst die TAZ hat sich der Angelegenheit angenommen.

Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass die Zurückhaltung, die neuen Medien zu nutzen, wie auch das Potential, welches in ihnen steckt, für sich zu entdecken überfällig ist.

Die Aktion Uwe kann noch jede Menge Aufmerksamkeit gebrauchen und Spenden werden dankend von Ole Seidenberg entgegen genommen.

Weitere Links:

[Quelle: http://socialaction20.wordpress.com/]

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Feb 05 2009

Die Vierte Runde der NPO-Blogparade

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Die vierte Runde der NPO-Blogparade beschäftigt sich mit der von Christian Henner-Fehr gestellten Frage:
„Was können oder was müssen wir als NPO (Non Profit Organisation) tun, um das Online-Fundraising bei uns voranzutreiben?“

Meine Antwort geht zunächst in eine andere Richtung, ist hoffentlich dennoch eine Art die Sache zu beleuchten:
Ausgehend von den zuvor gestellten Fragen und deren Ergebnisse und unter Berücksichtigung der mannigfaltigen Anforderungen der unterschiedlichsten NPOs sollte bei der Überlegung der Finanzierung mittels der neuen Medien und Techniken einmal ein kurzer Blick auf die gegenwärtige Situation im deutschen und vergleichend auf den angelsächsischen Kultursektor geworfen werden.

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